Archiv für die Kategorie „Gute Nacht“

Deins und meins …

Schon wieder fehlst Du mir …
der Morgen dämmert schon
und löscht die Nacht …

Aber ich spür ihn noch …
den Rythmus der Nacht …
Momente für die Ewigkeit!

Schau mich an …
ich bin verrückt nach Dir …
kann nichts dafür …

Hab nur Sehnsucht in mir …
Sehnsucht nach Dir!

So wars noch nie …

Es war so unsagbar schön …

Ich spür Dich im Herzen
und im Bauch!

In Deinen Armen
werden Träume wahr …

Du machst es mir leicht …
Dich zu lieben

Ich Liebe Dich!

Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Wenn Träume scheiße sind fängt die Zukunft an zu stinken.
Ich lieg im Bett, versuch guten Träumen nachzuhinken, will jetzt träumen bevor das Dasein kommt, vor ihm will ich in gute Träume fliehen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Verdammt ich muss pinkeln, schlaftrunken taste ich mich im Dunkeln auf`s Klo.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Vier Uhr, nur drei Stunden bleiben mir noch mein Ziel zu erreichen.
Au scheiße, da steht ein Stuhl den ich mit dem Schienbein um-schmeiße.
Ein blauer Fleck am Schienenbein lässt mich schwer wieder in einen Traum hinein.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Zurück im Bett von einer auf die andere Seite wälzend, vergeht mein Schmerz am Bein, schon falle ich in einen Traum hinein.
Nichts schönes was darin geschah, nur Stühle waren da.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Der Wecker weckt mich grausam auf, bin nicht gut drauf.
Routine lässt mich in die Kleider schlüpfen, ach könnt ich doch vor dem Spiegel über einen schönen Traum rumhüpfen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Nun geh ich in den Alltag rein, fühl mich wie ein armes Schwein.
Die Menschen um mich herum sind alle so real, für meine Psyche ist`s fatal.
Ich sehe Streit wo keiner ist, doch die mich kennen verstehen es nicht.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.

Urheber
Edgar Horr

Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Wenn Träume scheiße sind fängt die Zukunft an zu stinken.
Ich lieg im Bett, versuch guten Träumen nachzuhinken, will jetzt träumen bevor das Dasein kommt, vor ihm will ich in gute Träume fliehen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Verdammt ich muss pinkeln, schlaftrunken taste ich mich im Dunkeln auf`s Klo.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Vier Uhr, nur drei Stunden bleiben mir noch mein Ziel zu erreichen.
Au scheiße, da steht ein Stuhl den ich mit dem Schienbein um-schmeiße.
Ein blauer Fleck am Schienenbein lässt mich schwer wieder in einen Traum hinein.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Zurück im Bett von einer auf die andere Seite wälzend, vergeht mein Schmerz am Bein, schon falle ich in einen Traum hinein.
Nichts schönes was darin geschah, nur Stühle waren da.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Der Wecker weckt mich grausam auf, bin nicht gut drauf.
Routine lässt mich in die Kleider schlüpfen, ach könnt ich doch vor dem Spiegel über einen schönen Traum rumhüpfen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Nun geh ich in den Alltag rein, fühl mich wie ein armes Schwein.
Die Menschen um mich herum sind alle so real, für meine Psyche ist`s fatal.
Ich sehe Streit wo keiner ist, doch die mich kennen verstehen es nicht.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.
Träumen, ach wie gern würd ich gut träumen.

Urheber
Edgar Horr

Das ist, was so manchen freut.
Deine Augen werden langsam schwer,
dein Traum beginnt zuerst am Meer.
Du hörst das Rauschen der Wellen,
versuchst dich ins Wasser zu stellen.
Die Landschaft wandelt sich in einen Wald voller Bäume.
Nun bist du angekommen im Land der Träume.
Deine Fantasie ist nun grenzenlos
Findest du das nicht auch grandios?
Ein Gute-Nacht-Kuss noch von mir,
eine wunderschöne Nacht wünsch ich dir!

Sie kamen hierher:

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Über den Knüppeldamm, durchs Knochenfeld

Bei der wüsten Kirche, fahren vorbei
Sieben Bauern nachts mit trunknem Geschrei,
Klatschen mit Peitschen und klappern in der Tasche mit Geld,
Kommen vom Markt und rühmen einander die Zeit,
Galt doch der Scheffel Roggen drei Taler heut.

An der Mauer des Kirchhofs steht da ein Weib,
Bleich von Gesicht, sie trägt ein schimmerndes Hemd,
Eine frostige Tracht und hier in den Marken so fremd;
Peitscht doch der erste der Bauern ihr höhnend den Leib.
»Nehmt mich lieber ein Stündlein für Gotteslohn mit!«
Bittet die Frau den ersten, der fährt noch im Schritt.

»Gott, der schläft jetzt,« spricht der Bauer in Ruh’,
»Denn wie käm’s sonst, Bauern gewinnen so viel:
Sind doch gottlos, trunken, ergeben dem Spiel,
Und die Armen, die geben das Geld uns dazu,
Gottslohn machte noch keinen reicher, gib acht,
Sieh dein Heil ab, wenn der Teufel erwacht.«

Laut belacht er sein Wort und treibet die Pferd’,
Fünf der andern folgen im zuckelnden Trab,
Nur der letzte noch zögert und schaut auf ein Grab,
Das da stehet geöffnet in Kirchhofs Erd’;
Hört, das Weiblein spricht zu dem langsamen Knecht:
»Nehmet mich auf, denn Gott wird jedem gerecht.«

»Gott ist gnädig,« so spricht er, »steige nur auf,
Rede, erzähle, bin nachts nicht gerne allein,
Zitterst so, kriech in die leeren Säcke hinein,
Säcke des Korns, das ich heute führte zum Kauf,
Glaubst du, die Preise steigen noch höher im Jahr,
So verkauf ich nicht mehr, jetzt sage mir wahr.«

»Tor, der du harrst auf Unglück der andern,« sie spricht,
»Stehest du nicht in derselben strafenden Hand?
Wisse: es nahen bald reichere Zeiten dem Land,
Wisse: es keimet der Roggen so reichlich und dicht,
Aus der Fremde zu Schiff zieht Vorrat hier ein,
Anderthalb Taler wird bald der Preis nur sein.«

»Wunderding brauchet der Zeichen,« saget der Mann,
»Und Propheten, die wollen geprüfet erst sein;
So zu lügen, das stehet Euch wahrlich nicht fein,
Denn ich diente Euch gern, nicht führt’ ich Euch an!«
Doch das Weiblein ihm sagt: »Ich gebe ein Zeichen Euch gern,
Fahret nur rasch zu dem ersten Bauer dort fern.

Sicher Ihr denkt, der lebe noch frisch so wie Ihr,
Denn er hält noch die Zügel der Pferde so fest,
Gott schläft nimmer! Wir sind auf Erden nur Gäst’,
Jener schläft und erwachet nimmermehr hier;
Sehet nur zu, ich stehe am schmerzlichen Ziel,
Hier am Galgen, da hänget mein süßer Gespiel.«

Also das Weiblein entspringt dem Wagen des Manns,
Und er jagt, daß die Funken hell stieben vom Huf,
Hin zum ersten mit fluchendem, gellenden Ruf:
»Bruder, wach auf, du fährst an den Galgen an, Hans!«
Doch den ersten erweckt nicht der Ruf, nicht der Knall,
Und sein Wagen erkracht, schwankt über im Fall.

Nicht erwachet der Bauer, was jener auch treibt,
Rüttelt ihn, schüttelt ihn, spritzet mit Wasser ihn an,
Nicht erwachet der leise noch atmende Mann,
Sondern erstarrt und erkaltet, so kräftig er reibt,
Und der letzte erzählt nun, was ihm dies Weiblein gesagt,
Keiner nach ihr hat umzusehen gewagt.

Achim von Arnim