Alles still!

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die,  von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen  nieder tropfen
Auf die kalte Winterpracht.

Winternacht

Wie ist so herrlich die Winternacht
Es glänzt der Mond in voller Pracht
Mit den silbernen Sternen am Himmelszelt.

Es zieht der Frost durch Wald und Feld
Und überspinnet jedes Reis
Und alle Halme silberweiß.


Er hauchet über dem See, und im Nu,
Noch eh’ wir’s denken, friert er zu.


So hat der Winter auch unser gedacht
Und über Nacht uns Freude gebracht.
Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen
Und ihm auch Lieder des Dankes zollen.

Der Schneemann 

Seht,  da steht er,  unser Schneemann! 

Das ist ein Geselle! 

Stehet fest und unverzagt,

Weicht nicht von der Stelle.


Schaut ihm in die schwarzen Augen!

Wird euch denn nicht bange?

In der linken Hand da hat er 

Eine lange  Stange.


Einen großen Säbel hält er

Fest in seiner Rechten.

Kommt heran!  Er wird sich wehren,

Wird mit Allen fechten.  


Über ihn kann nur der Frühling

Einen Sieg gewinnen:

Blickt ihn der nur an von ferne,

Wird er gleich zerrinnen.


Aber halt dich tapfer,  Schneemann!   

Lass dir offenbaren:

Stehst du morgen noch,

so wollen Wir dich Schlitten fahren. 

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